Verschlüsselte
Grafiken in der Torah
von
A.Szabo
Die
Torah,
das
sind die ersten 5 Bücher der Bibel
und des heiligen Buches der Juden. Die Torah ist auch bekannt als die 5
Bücher Moses. Ihre originale Sprache ist
hebräisch.
Hebräische
Buchstaben sind anders als bei
uns zugleich auch
Zahlen. Die
Tatsache, daß
im Hebräischen ein Wort auf
mehrere Weisen geschrieben werden darf, wobei der Wortlaut der selbe
bleibt aber der
Wortwert
sich ändert, wurde vom Redakteur der
Torah
dazu ausgenutzt,

Punkte: die Verteilung
der Worte mit Wert 366 in der Genesis beschreibt eine Form nach dem
goldenen Schnitt. Die Linien
wurden
hinzugefügt. Die Abweichungen in den einst ohne Computer
erstellten Bildern sind zumutbar.
Grafikdaten
durch die Einstellung bestimmter
Wortwerte
an bestimmter Stelle in der Torah zu speichern.
Das hier vorgestellte Verfahren ist in der Tat ganz anders als der sog.
Bibelcode. Es gibt nichts vergleichbares.
Die
Hitomi-Funktion
Es geht um die Darstellung der Verteilung von Worten, die den selben
bestimmten Wert haben. Zur
Anzeige
der in der Torah
gespeicherten Grafiken ordnet
man reihum jedem Wort der Genesis
einen Sektor einer Scheibe zu und markiert mit einem Punkt jeden Sektor
in dem ein Wort ist, das den gesuchten Wert hat.
Man erhält damit im Allgemeinen eine völlig
willkürlich zerstreute Punktewiese, aber
ich habe mit diesem Verfahren in der
Genesis eine paar Muster gefunden, die ganz anders sind und besonders
absichtlich wirken.
Hier folgt jetzt eine genaue
Beschreibung des Hitomi-Verfahrens.

Der
japanische Name
Hitomi
bedeutet
Pupille
und lehnt
sich an die ringweise Bauart der in der Torah gespeicherten Bilder an.
Sehen wir uns das zunächst in vereinfachter Form an und tun
wir so
als hätten wir einen Text, in dem der längste
Vers nur 3 Worte hat. Bitte sehen Sie auf das bunte Bild unten.
Der
erste Vers hat drei
Worte (gelb), die von Innen nach Aussen in die
ersten innersten Sektoren kommen. Der zweite Vers hat ein Wort
(grün).
Der dritte Vers hat 2 Worte (blau). So geht das rundum bis Vers 16.
Vers 17 (rot) hat zwei Worte und kommt auf die ersten Sektoren des
zweiten
Großringes.

vereinfachte Darstellung von Hitomi, Erklärung im Haupttext
Vers
18 hat ein Wort (lila) und
Vers 19 hat
drei Worte (orange).
Ist ein Vers kürzer als der
längste
Vers, bleiben im
jeweiligen
Großring nach Aussen hin Felder frei (lila, blau,
grün). Hat zB das zweite Wort
in Vers eins den gesuchten Wert, wird dort in
dem
zweiten gelben Sektor
von innen ein Punkt gezeichnet. In jedem anderen Sektor, in dem ein
Wortwert mit dem gesuchten Wortwert übereinstimmt, wird auch ein Punkt
gezeichnet: zB wie
im Bild Vers 19 (orange), Wort 3 hat auch den gesuchten Wert.

drei
konzentrische Ringe finden sich auch auf dem Buchdeckel der
"Einheizübersetzung" Bibel.
Bitte
siehe
auch hier.
Das war eine vereinfachte Darstellung mit 16 Speichen. Für die
Torah aber nehme man ein Riesenrad mit 511 Speichen
und mit bis zu 26 Worten pro Vers. Man kommt mit der Genesis so
genau dreimal
rum, weil sie 1533 Verse hat.
Die alten hebräischen Texte kennen schon seit
frühester Zeit die bekannte
Unterteilung in Verse, die aber bis ca 1000 AD nur mündlich
überliefert wurde.
Die Genesis mit 1533 Versen umfasst 3 Ringe mit 511 Versen pro Ring.
Für manche Bilder muss man noch zwei weitere Ringe aus Exodus
mit
hinzu nehmen. Dieses zwei äußeren Ringe sind die
Iris.
Die
Genesis ist die
Pupille
und da sieht man das meiste, daher
Hitomi.

Der
Codex
Leningrad
von ca 1000 n.Chr. war ein Versuch der Rekonstruktion der bis dato nur
mündlich überlieferten Elemente der Torah. In dieser
ältesten Handschrift der
hebräischen
Bibel finden
wir auch
die
":"
Zeichen als Marker
für die Versgrenzen.
Verse werden also auf Speichen geschrieben. Interessanterweise lautet
das englische Wort für
sprach (viele verse beginnen mit "Gott sprach")
gleich dem für
Speiche:
spoke.
Ist das eine Erinnerung an eine
Zeit, in der das Wissen um diese Bilder noch nicht verlorengegangen
war? Sind die drei konzentrischen Kreise auf der
Einheizübersetzung der Bibel nur zufälliger
Schnikschnak?
Diese Fragen lasse ich hier offen und konzentriere mich
auf die Beschreibung der Tatsachen.
Es wurden also Worte gesucht, welche den selben Wert haben, der einer
gesuchten Zahl entspricht. In
ihre Sektoren wurden Punkte gezeichnet. Der
Erfolg: Punkte leuchten auf in
Dreiecksformation, im goldenem Schnitt,
| Siegel
|
Zahl |
Figur |
Planet |
| 1 |
368 |
Krone |
Neptun |
| 2 |
971 |
Zepter |
Uranus |
| 3 |
656 |
Orion |
Saturn |
| 4 |
231 |
Zirkel |
Jupiter |
| 5 |
366 |
Knospe |
Mars |
| 6 |
666 |
Dreieck |
Sonne |
| 7 |
678 |
Wagen |
Venus |
| 8 |
867 |
Ecke |
Merkur |
| 9 |
1031 |
Uhr |
Mond |
| 10 |
876 |
? |
Erde |
| 11 |
333 |
Wirbel |
Pluto |
Die siegelbildenden Wortwerte
in rätselhaften Rastern,
einem Zirkel
und einem rechten Winkel! Dazu
noch Sternbilder!
Testen Sie selbst das Java Programm "Hitomi" online unter
http://otaku.onlinehome.de/hitomi.html,
aber schauen Sie in der Tabelle rechts nach, welche Wortwerte Bilder
ergeben, denn Bilder fanden sich nur wenige und auch nur in der Genesis
und nicht in den
anderen alttestamentalischen Büchern. Diese Seltenheit des
Vorkommens untermauert die
Un-Zufälligkeit der Bilder. Wären sie
zufällig, müssten sie über die ganze Torah
verteilt in selbem maße auffindbar sein. Auch die
Untersuchung ganz anderer Bücher brachte keinen Erfolg mehr.
Aber beim Weiterforschen an den Grafiken aus der Genesis zeigte sich
bald auch, dass sie sich sogar nach dem
kabbalistischen Baum
des Lebens gruppieren lassen, wozu sie sich mittels der Quersummen
ihrer Wortwerte
aufeinander beziehen.
der
kabbalistische
Baum des Lebens ist ein uraltes Diagramm. Es wurde durch
die Zeiten getrennt von der Torah als sogenannte "Esoterik"
überliefert, bildet aber mit der Torah und den
hebräischen Zahlenbuchstaben eine Einheit.
Der
Baum der
Siegel
In der Zuordnung der Siegel zu den Stationen des Baumes des Lebens
findet sich eine geordnete Systematik aus Paaren und Triaden.
Mittels der Quersummen der siegelbildenden Wortwerte finden sich eine
Triade von 8-8-8, eine Triade von 3-3-3, ein Paar
von 9-9
und
ein Paar von 6-6. Die 5te vorkommende Quersumme ist 5 und findet sich
nur einmal.
Auf jeder Ebene des Baumes haben die Siegel
der linken und
der rechten Station Wortwerte mit selber Quersumme (3. Baum von
links) und die Quersummen
der
linken und der rechten Säule übereinander geschrieben
(lila) geben
den Wortwert des Siegels
der
obersten Station wieder.
Auf den Stationen der mittleren
Säule sitzen die mittelpunktsymmetrischen Siegel Stern
(Krone), Wirbel, Dreieck, Uhr und Atlantis. Auf den Stationen der
Säulen
links und rechts sitzen die unsymmetrischen Siegel: Zepter, Orion,
Zirkel, Knospe, Wagen und Ecke.

Eine
besondere Prüfsumme haben
Orion
plus Knospe
(im Bild rechts die Felder mit schwarze Zahlen) und
Ecke
plus Dreieck
(weisse Schrift). Orion 656 plus Knospe 366 sind 1022, also zweimal 511
oder zwei Ringe, die Iris. Dreieck 666 plus Ecke 867 sind 1533, also
dreimal 511 oder drei Ringe wie auch die ganze Genesis 1533 Verse hat.
Vertieft man das Studium dieser beiden Checksummen, findet man zB
heraus, dass den Pfaden zwischen den addierten Zahlen traditionell
passende
hebräische Buchstaben zugeordnet sind. Dem orangenen
Pfad
nämlich der Buchstabe
Khet,
das beeutet
Zaun
und dem
blauen Pfad
Ayin,
das
bedeutet
Auge.
Der Zaun um
die Pupille ist die Iris und die Iris misst zwei Ringe und die Pupille
misst 3.
Diese beiden Buchstaben Ayin und Khet sind die Zahlen 70 und 8, was
zusammen der Zahl der Karten im Tarotspiel, nämlich
78
gleicht.
es
gibt 78
Karten im
Tarot.
22
davon sind Trümpfe und
verknüpft mit jeweils einem
der 22
hebräischen Buchstaben.
Die Buchstaben Ayin und Khet sind verknüpft mit den
Tarotkartentrümpfen 15 und 7, addiert 22. Die Checksummen der
Siegel deuten
an, daß es sich bei den 11 Bildern um einen
Teil
des Tarot handelt, der den 22 Bildkarten vorraus geht und für
ihren Inhalt maßgeblich ist.
Ein weiterer deutlicher Hinweis befindet sich im 1022ten Vers der
Genesis.
Dieser Vers ist der letzte der Verse der ersten beiden Ringe und in ihm
finden wir
dreimal
ein Wort mit dem Wert 360. Es ist das Wort
ShemCha
und es bedeutet
NameDein.
Dein Name sei nichtmehr
Jakob, sondern Israel, steht da, wobei die dreimal 360 auf die drei
Ringe hindeuten, die die Genesis sind. Der längste Vers hat 26
Worte, so daß auf einer Speiche mit drei Ringen insgesamt 78
Plätze für Worte befinden, pro Ring 26. 26 ist der
Wert des Wortes
Jahweh,
den
Juden mit
HaShem
=
DerName
meinen.
Der
Zeitplan der Illuminaten (time master system)
Die Torah gillt als absoluter Maßstab von solch
glorreicher Größe, dass sie alle anderen
Maßstäbe abdeckt. Das lehrt uns die Textstelle von
Moses'
Stab, der zur Schlange wurde und die Stäbe der anderen Magier
auffraß. Daraus folgt, bringt man die Torah in Zusammenhang
mit der Zeitrechnung, so stellt die Torah die ultimative
Zeitrechnung dar, die alle anderen Kalender in sich auf nimmt.
Sieht man die Zahl der Verse der Torah als eine Zeitangabe in Jahren
und setzt die Torah wie ein Lineal +/- am Jahr 1 nach
jüdischer Zeitrechnung an, kommt man zu
diesem Bild:
Unser Jahr 3761 v.Chr. ist das Jahr 1 im jüdischen Kalender.
Ab
diesem Datum, das auch das Jahr 666 im Zeitalter des Stieres war, wird
der Versumfang der Torah vorwärts und
rückwärts als
Jahre
Nach
Platon existierte 9000 Jahre vor Solons
Zeit (etwa 9600 v. Chr.) die
Insel
Atlantis.
angetragen. So reicht der
ganze Maßstab vom Untergang von
Atlantis bis heute in die nahe Zukunft.
8888 Verse hat die Torah laut dem
Talmud,
Traktat Kidushin 30a. Wir
wissen, dass diese Zahl nicht wörtlich, sondern symbolisch
gemeint ist. Der Name
Jesus hat
im griechischen die Summe 888 und
ebensooft erscheint dieser Name im Neuen Testament. Kein Zweifel, die
8888 Jahre deuten auf einen Punkt nahe Christi Geburt. Aber genau
zweimal 360
Jahre sind übrig.
Im Abstand von 360 Jahren fanden dort diese Ereignisse statt: 360 Jahre
nach den 8888 Jahren veröffentlicht Platon seinen
Atlantisbericht.
360 Jahre später folgt das Jahr 1 unserer Zeitrechnung.
Nochmal
360 Jahre später wird der jüdische Kalender, auf dem
hier
alles basiert, veröffentlicht.
Einpassung
der Siegel in den Zeitplan
Wir erinnern uns, daß es am Ende des zweiten Ringes in der
Hitomi-Anordnung der Genesisverse, in Vers 1022, dreimal den Wortwert
360 gegeben hat. Jetzt decken wir die 2x 360 Jahre mit den ersten 1022
Versen der Genesis ab und decken die 360 Jahre nach Christus mit den
letzten 511 Versen der Genesis ab. Eine Versnummer der Genesis kann
also in eine Jahreszahl zwischen 720 v.Chr.
und 360 n.Chr. umgerechnet werden.
Wir können eines der Siegel nun so in diesen Platz der 3 x 360
Jahre einsetzen, daß ein Punkt innerhalb eines Siegels
über die Versnummer des Verses in dem das Wort liegt dass er
anzeigt, in eine Jahreszahl umgerechnet werden kann.
Die Spitze
des
6ten Siegels
(gleichseitiges Dreieck) liegt in Vers 1480. Das wird zu Jahreszahl:
-719
+ ( 1080 /
1533
Verse * Versnummer 1480 )
= Jahr 324 n.Chr.
Es
gab kein Jahr Null. Auf 1
v.Chr. folgt direkt 1 n.Chr., also wenn das Ergebnis negativ ist, muss
noch 1 abgezogen werden um die Jahreszahl zu erhalten.
Um 324 .n.Chr war der Baubeginn des Petersdoms (Sitz des
Papstes) in Rom. Der heutige Thron in besagtem Dom wurde erst im Jahr
1666 n.Chr. fertig, was
angesichts der Tatsache, dass das 6te Siegel von Wörtern mit
dem Wert 666 gebildet wird, nun nicht mehr
übermäßig überrascht.
Weitere Zeit-Punkt-Beziehungen werden in den Kommentaren zu den Siegeln
im Einzelnen vorgestellt. Es kann aber schon vorweg gesagt werden,
daß sinnvolle Zeitbezüge bisher nur in den Siegeln
4,
6 und 7 gefunden wurden.
Beziehungen innerhalb der Siegel
Die folgenden Austellungen von Beziehungen ist veraltet, ungut und fehlerhaft und wird nicht mehr betreut. Bitte lies stattdessen die
modernisierte Version "Antlitze im Auge".